Profil

Orgelarchitektur

Die äußere Gestaltung der Pfeifenorgel ist nicht nur reines Objekt-Design, sondern zählt nach Größe sowie technischer und künstlerischer Komplexität zur Architektur. Seit Jahrhunderten wird das jeweils erforderliche Orgelvolumen als umbauter Raum mit einem repräsentativen Gehäuse ausgestattet, von dessen Front glänzende Zinnpfeifen in geschicktem Arrangement die unwiderstehliche Klangpracht des beeindruckendsten aller Musikinstrumente auch visuell ausstrahlen lassen.

Eine gelungene Orgelarchitektur verkörpert zunächst das orgelbauliche Konzept und verleiht dem Orgelprospekt durch das perfekte Zusammenspiel von Proportionen, Formensprache, Linienchoreografie, Material und Farbe eine ästhetisch dauerhaft überzeugende Wirkung. Diese Faktoren müssen darüber hinaus ideal auf die architektonischen Bedingungen des oft historisch wertvollen und sensiblen Aufstellungsortes abgestimmt sein, damit die Orgel im Raumgefüge zu einer harmonischen Ergänzung des Ausstattungsensembles avanciert.

Hintergrund

Begeisterung für die Orgel, Faszination für Kunst und Architektur, Talent fürs Zeichnen und Grafikdesign, aber auch aktiv gelebte Musikalität und Kreativität waren die Triebfedern zu meiner beruflichen Spezialisierung auf die Darstellung und Gestaltung von Orgeln. Auf dem Fundament von ständiger Übung, intensiver Vertiefung in die Materie, Mitarbeit im Orgelbau im Rahmen diverser Praktika und stetem Austausch mit Fachleuten erwarb ich das Spezialwissen für die erfolgreiche Entwurfsgestaltung zahlreicher Orgeln bei nationalen und internationalen Projekten in Europa und Asien. Inzwischen schöpfe ich aus über 20 Jahren praktischer Erfahrung als beauftragter Orgeldesigner.

Leitbild

Jedes Projekt ist einzigartig und verlangt vom Gestalter sowohl Flexibilität als auch künstlerisches Einfühlungsvermögen, um unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse und Vorgaben auf die umgebende Raumarchitektur mit einem passenden Orgeldesign antworten zu können. Diese spannende Herausforderung verstehe ich als Berufung, die ich mit persönlichem Engagement und schöpferischer Leidenschaft ausübe – immer im Bewusstsein der großen Verantwortung und in der Tradition unseres (Welt-)Kulturerbes.

Den Fokus lege ich bei modernen Instrumenten auf eine innovative, bei historisierenden Orgelbauten auf eine stilsichere Prospektgestaltung. Ziel ist in jedem Fall eine optimal integrierte, individuell auf Kundenwunsch zugeschnittene Lösung in einem ausgereiften Design. Als Resultat eines anspruchsvollen Qualitätsmaßstabes zeichnen sich meine Grafiken aus durch Präzision, orgelbautechnische Gültigkeit und optische Überzeugungskraft.

Wünschenswert ist eine ganzheitliche Konzeptentwicklung, bei welcher der ausführende Orgelbauer und andere Beteiligte (Bauherrschaft, Orgelsachverständige, Architekten, Denkmalpfleger etc.) in den gemeinschaftlichen Planungsprozess involviert sind.

Zielgruppen

Grundsätzlich profitiert jeder, der Bedarf an Orgeldarstellungen in Form der hier gezeigten Computergrafiken hat, von der fachlichen und künstlerischen Kompetenz meines Leistungsangebotes.

Orgelbauer wissen vor allem die Zeitersparnis zu schätzen, die ihnen durch meine Beauftragung mit der gestalterisch-zeichnerischen Arbeit zuteil wird. Gleichzeitig können die Werkstattinhaber sicherstellen, dass ihre Angebote gehobenen Präsentationsansprüchen genügen, um ihre Marktchancen zu erhöhen.

Bauherrschaften (Kirchengemeinden, Organisten, Orgelbauvereine, Kulturträger, Universitäten und Privatpersonen) genießen bei meiner Inanspruchnahme neben der auf Orgelarchitektur spezialisierten Projektbegleitung den Vorteil, sich inklusive unabhängiger Fachberatung von vornherein auf einen individuell ausgerichteten Gestaltungsweg zielführend konzentrieren zu können und somit auch bessere Vergleichsmöglichkeiten bei Orgelbauausschreibungen zu haben.

Darüber hinaus sind Orgeldarstellungen, fachkundige Texte, themenbezogene Anzeigen- und Broschürengestaltung, Booklets etc. für sämtliche im Bereich Orgelbau und Orgelmusik aktiven Personen und Institutionen potentiell interessant.